Ich freue mich sehr, in den nächsten Monaten bei ein paar Veranstaltungen zum Thema Social Media am Podium sitzen zu dürfen. Falls es irgendwen interessiert:

6.3.2015
Diskussion: “Social Media – haven or hell?” beim Humanitarian Congress

11.3.: Social Media Workshop für Sorority

11.4.2015
Medientage Podium zu Dialog mit Usern (tbc)

8.5.2015 Marketing Rockstars, Graz

12.10.2015
Moderation der Diskussion zu “Die Folgen der Digitalisierung für die Gesellschaft”, Spiegelsaal. Am Podium mit Ingrid Brodnig, Rudi Klausnitzer, Eugen Russ, Julia Wippersberg, Hannes Ametsreiter.

Workshops (nicht öffentlich) mache ich neben der Lehrtätigkeit an den FHs auch immer wieder und mit größtem Vergnügen. Anfragen gerne an lisapetete@gmail.com.

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  • March 3, 2015

Für Ö1 durfte ich was zum Thema Social Media und Eilmeldungen erzählen. Aus Mediensicht ist die Verwendung der Kennzeichnung von Meldungen als Eilmeldungen vor allem ein Service für die User – zumindest verwende ich sie so.

Die User sollen in ihren überladenen Facebook- und Twitter-Streams leichter erkennen, ob es sich um etwas handelt, das Aktualität und große Wichtigkeit vereint, oder eben nicht.

Wichtig ist natürlich, dass Eilmeldungen nicht inflationär verwendet werden, aber das sollte sich eh von selbst verstehen.

Hier der Link zum Nachhören der Sendung. 

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  • February 10, 2015

Kürzlich veröffentlichte Michael Roston von der New York Times ein Resümee über die Twitter-Performance des Mediums. Wenn die „große Schwester“ Einblicke in die Arbeit gewährt (was bemerkenswert super ist), erwartet man sich als Social Media Managerin einiges: neue Strategien, Neuigkeiten über sinnvolle Tools, andere Teamstrukturen oder ähnliches. Der Artikel fiel aber überraschend banal und nüchtern aus, was aber gar nicht so schlecht ist. Kommen wir aber mal zu den interessanten Punkten:

Umgang mit Kritik am Unternehmen

Dieser Teil des Artikels verblüffte mich am meisten: Der Autor beschreibt recht offen, dass die New York Times oft kritisiert wird, darauf aber kaum reagiert wird.

Hier das lange Zitat:  „In some instances, consumers of Times journalism were angered by articles or columns written by our journalists. They often directed their ire more at the institution than they did at the individual journalists who had written the items that caused offense. When other types of companies face a maelstrom of outrage on social media, they tend to use their social media platforms to respond to people who have been angered, seeing them in part as customers or potential customers. But as a news organization, we expect @NYTimes to remain above the fray to a certain degree, delivering our journalism and not getting caught in the middle of how it is received.“

Genau diese Einstellung ist ein großes Problem, mit dem einige traditionelle Medien noch zu kämpfen haben: Geht es um die Promotion ihres Mediums, verknüpfen sie die eigenen Journalisten eng mit dem Unternehmen und stellen sie in die Auslage. Sobald es Kritik hagelt, will man auf einmal nichts mehr mit der einzelnen Person zu tun haben und distanziert sich. Das ist aus klassischer Sicht sogar noch nachvollziehbar, da das Unternehmen ja nicht die Meinung einzelner Redakteure vertreten muss. Den Usern ist das aber egal. Denn: Social Media wird als Customer Care Kanal wahrgenommen und eine der Aufgaben von Social Media Managern ist mitunter Unternehmenskommunikation. Aus Usersicht wird also zumindest eine Stellungnahme des Firmenaccounts und eine Erläuterung der Sachlage erwartet. Die New York Times hat sich hier erst 2015 Handlungsbedarf auf den ToDo-Zettel geschrieben, aber besser spät als nie.

FotoTexten

Wie die meisten andern Medien auch wird bei der NYT intensiv mit den Headlines auf Twitter experimentiert. Welche Formulierung schafft es, am meisten Traffic zu bringen oder die User zu involvieren? Bei der New York Times geht man das Thema mittlerweile entspannter an als früher und erkannte, dass Headlines nicht immer unbedingt geändert werden müssen. Das kann durchaus der Fall sein, das Beispiel im Artikel ist aber schlecht gewählt, da zwei Tweets verglichen werden, die zu komplett unterschiedlichen Uhrzeiten getwittert wurden.

Bildsprache

Mehr Bilder zu verwenden ist gerade bei einem Medium wie der New York Times, die für viele Fotos die Rechte auch für Social Media besitzt, sehr einleuchtend. Aber die Erkenntnis extra in einem Blogpost zu erwähnen, dass man Zeichen spart, indem man den Fotocredit ins Bild photoshopt  anstatt ihn in den Tweettext zu kopieren – seriously? Ganz abgesehen davon, dass der Credit auch beim Sharen erhalten bleibt.

Multimedia

Videos oder gifs müssen laut der Erfahrung des Social Media Teams der New York Times nicht unbedingt auf Twitter hochgeladen werden, wenn es die Geschichte nicht erfordert. Dem kann ich nur zustimmen. Vor allem ist die Clickthrough Rate meist besser, wenn im Tweet nicht schon zu viel verraten wird.

Generell ein braver und recht banaler Einblick in die Arbeit mit einem der größten Twitter-Accounts weltweit. Das Gute daran: Wir kochen alle nur mit Wasser und haben mit simplen Dingen wie Zeichenlängen oder Formulierungen zu kämpfen. Das Ernüchternde daran: In Sachen Social Media kann man handwerklich (nicht unbedingt inhaltlich) von Vice, Huffington Post und Buzzfeed sicher mehr lernen.

PS: Ja, ich muss sowas Umfangreiches wie die NYT es gemacht hat, auch mal aus derStandard.at Sicht verfassen, wenn ich die Zeit finde. Steht auf der ToDo Liste!

Hier nochmal der Link zum Beitrag bei niemanlab.org.

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  • February 5, 2015

Im aktuellen Medienmanager durfte ich etwas zu Viralität, Journalismus und Social Media sagen. Die vielen belanglosen, wackeligen Homevideos, die lustig sein sollen und oft auch sind, gehen den meisten sowieso schon auf die Nerven. Wenn Medien diese dann weiterverbraten, stellt es jenen, die den Untergang des Qualitätsjournalismus herbeirufen wollen, natürlich die Haare auf.

Dabei ist das Hinweisen oder Weiterverwenden von viralen Inhalten durch Medien aber kein Problem an sich: Wer hin und wieder etwas Lustiges teilt und dadurch die Berichterstattung auflockert, wird kein Problem haben. Sobald aber mehr Geld und Ressourcen in virale Belanglosigkeiten fließen als in ernsthaften Journalismus, haben Qualitätsmedien wirklich ein Problem.

Das gleiche gilt für virale Inhalte auf Social Media Accounts von (Qualitäts)Medien. Lockere News an sich sind meiner Meinung nach nicht böse. Wenn die User aber nur mehr deshalb eine Page liken, die eigentlich für ernste Inhalte steht, passt etwas nicht.

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  • February 1, 2015

Für die neue Wochenend-Ausgabe des STANDARD wurde ich gebeten, doch mal den Nicht-Fortgehenden Print-Lesern zu erklären, was ich da am Wochenende (mit ETEPETETE) oft so mache. Das auch nur annähernd in 6.000 Zeichenen zu fassen ist natürlich nicht möglich, noch dazu für Außenstehende. Nach etlichen Text-Versionen, langem Redigieren (danke Stefan Schlögl!) und viel Bauchweh ist am Ende dieser subjektive Versuch dabei rausgekommen.

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  • September 15, 2014

1) Die Konferenz und das Festival finden in Köln statt, das heißt man kommt mal aus Österreich raus.

2) Besucher dürfen sich mit riesigen Festivalpässen schmücken, mit denen sie sich extrem wichtig fühlen.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.18.173) In Köln trinkt man Früh Sport, ein alkoholfreies Bier-Limonadengetränk. Es schmeckt hervorragend und sieht gut aus.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.18.563) Alle, die nicht im Musik-Business arbeiten, erfahren jede Menge darüber, wie die Mechaniken hinter diesem Pop-Klimbim so funktionieren. Zum Beispiel gibt es Agenturen, die ganz gezielt Tracks von neuen, unbekannten, nicht gesignten Künstlern suchen und dann für Werbung lizenzieren. Insider bekommen bei Präsentationen wie jenen des Amsterdamers Hans Brouwer Detailinfos, Outsider einen Überblick.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.19.494) Jung von Matt verrät Backstage-Infos zu erfolgreichen Kampagnen wie der Supergeil-Aktion mit EDEKA. Dabei wird Friedrich-Lichtenstein-Bonusmaterial gespielt.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.21.55 Und man erfährt, dass zum Beispiel die meisten Schauspieler einfach Bekannte der Produzenten waren und kein Geld bekamen. DIESE Katze aber erhielt ein Buyout. Wie man Manager dieser Katze wird, gibt es dann bei weiterführenden Konferenzen zu hören.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.44.125) Marketing-Fuzzis erzählen, wie sie Musik und das Musikumfeld für ihre Marken nützen. Rund ums Coachella Festival bewarb Levi’s zum Beispiel massiv die Cut Off Jeans. Laut Levi’s gingen die Verkaufszahlen ordentlich in die Höhe.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.22.296) Man erfährt, dass auf Spotify Playlists für bestimmte Aktivitäten tausend Mal beliebter sind als Musikalben (für die Jüngeren: das sind mehrere Lieder einer Band hintereinander, die auch idealerweise immer wieder in dieser gleichen Reihenfolge abgespielt werden sollten). Ganz vorne dabei ist auf Spotify die Playlist “Work Out”. Marken können angeblich mit dem Kuratieren von Tracks und sinnvoller Werbung dort noch viel holen.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.22.557) In Köln wird immer gefeiert.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.24.158) Wenn man die richtigen Leute kennt, darf man beim Aufbau für die Kompakt Party im Heinz Gaul zuschauen. Dankeeeee The Strichers!

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.25.069) In Köln kann man einige Instagram-Motive sammeln, mit denen man zu Hause total hip und street-artig rüberkommt.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.24.4410) Beim c/o pop festival “sieht” man hervorragende Bands wie Mount Kimbie, Cashmere Cat, Kelis, Isaac Delusion oder Warpaint. Im weißen Bereich des Bilds spielt gerade Mount Kimbie.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.25.3611) Man hat endlich einen Beweis dafür, das EDM Fans irre sind. “EDM Fans tweet 11 x per day. Average users tweet 1,85 x per day.”

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.27.1212) Komplizierte Dinge werden auf 6 Trends heruntergebrochen. Nach einer langen Konzertnacht sehr hilfreich.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.27.3613) Man kann dem GEMA-Wahnsinn direkt ins Auge sehen. Und das ist dann auch noch informativ.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.27.5314) Alte Männer mit klingenden Namen wie Diedrich Diederichsen, Udo Dahmen, Hans Nieswandt, Ralf Niemczyk, Andreas Grimm und Timo Kumpf erklären dann, warum Pop auch ohne Coca Cola gut sein kann.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.28.1815) Man kann Selfies mit den Leuten machen, mit denen man am Podium saß. Thx Christoph Bornschein, Vivian Pein, Markus Krücken, Oliver Ihrens, Daniel Fiene!

16) Am Kölner Flughafen darf man dann noch über die Selbsterniedrigung von Businessmenschen lächeln und ist nach 1 Stunde 20 Minuten wieder im schönen Wien.

Bildschirmfoto 2014-08-23 um 12.30.1317) Zuhause hat man ein paar Twitter-Followers mehr, ist viel gescheiter als vorher und will nächstes Jahr wieder dorthin.

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  • August 23, 2014
  • 2

In Prag hab ich den Newsroom von ihned.cz/economia besucht. Hier ein paar Fotos von den sehr feschen Räumlichkeiten in einem ehemaligen Fabriksgebäude.

Bildschirmfoto 2014-04-25 um 20.09.51

Der Empfang, von Wölkchen umgeben

Der Empfang, von Wölkchen umgeben

Rund 200 Leute arbeiten hier

Rund 200 Leute arbeiten hier

Bildschirmfoto 2014-04-25 um 20.10.23

Runder Newsdesk für die CVDs

Runder Newsdesk für die CVDs

Bildschirmfoto 2014-04-25 um 20.09.02

“Backstage” area mit Küche

 

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  • April 26, 2014

Ich hatte die Ehre, bei der diesjährigen Ausgabe der #IAC2014 in Prag über Social Media bei derStandard.at sprechen zu dürfen. Viel spannender als meine Präsentation sind aber ein paar Eindrücke aus Gesprächen mit anderen Teilnehmern. Ein kurzer Rückblick:

1) Paywalls sind hier ein großes Thema
Ob man sie mag oder nicht – Paywalls verschwinden nicht als Thema. Bei der IAC sprach etwa der CEO der Kyiv Post, Jakub Parusinski, von positiven Erfahrungen mit der Einführung der Bezahlschranke. Laut seiner Präsentation verlor die Kyiv Post “nur” ein Drittel der Leser und bekommt nun immerhin 20% der Einnahmen über die digitalen Abos. Einige lokale Medien in Prag sind gerade dabei, die Umsetzung der Paywall vorzubereiten. Der slowakische Anbieter Piano Media versucht in diesem Markt Fuß zu fassen. Für manche (oft auch kleine Nischenmedien mit schlanken Strukturen) Medien mag das funktionieren, für andere nicht. Die nächsten Jahre bleiben spannend.
Foto(1)2) Socialbakers bekommt Rückenwind
Der CEO des tschechischen Unternehmens, Jan Rezab, Socialbakers verbringt wie er selbst sagt rund 170 Tage im Jahr auf Konferenzen. Einer davon war bei der IAC. Mit Kunden wie BBC, Disney, Danone oder in Österreich A1 hat sich das Service eine gute Reputation verschafft. In Prag hat Socialbakers gerade ein Analytics-Startup gekauft.

3) Es gibt Hoffnung: Mobile Ads werden besser
Der Anbieter eSports.cz bekommt rund 60% des Traffics über mobile. Kein Wunder, dass die Leute sich dort Gedanken darüber machen, wie für sie mobile Werbung funktionieren kann. In ihrer App experimentieren sie mit größeren Bannern als wir sie jetzt gewohnt sind, die sich aber weniger störend in den Inhalt einfügen. Das freut die User und die Werbemenschen. In naher Zukunft wollen sie mit verkauften Push-Nachrichten an die User experimentieren.

4) Es geht allen (fast) gleich schlecht
Auch hier wird in den Newsrooms massenhaft gekündigt. Dabei trifft es ironischerweise in Unternehmen, die sich “digital first” auf die Stirn schreiben, gerade oft Jüngere, die sich auf Digitales konzentrieren. Innovationsverweigerung, ungeliebte Umzüge, riesige Gehaltsunterschiede, same same und gar nicht different …

5) After-Partys in einem Atom-Bunker haben einen ganz “speziellen” Charme
Der Vorteil: Es gibt keinen Handy-Empfang, also müssen die Leute miteinander reden. So auf oldschool.

Das links, das aussieht wie eine Säule ist die Bunkertür

Das links, das aussieht wie eine Säule, ist die Bunkertür

Soundcheck:

Schönes Prag ist schön.

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  • April 24, 2014

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf derStandard.at

Wie Instagram die generelle Berichterstattung und den Foto-Journalismus verändert

Als in Nordkorea 3G verfügbar wurde, begann David Guttenfelder, Fotograf für Accociated Press, einer der wichtigsten Nachrichten-Agenturen der Welt, seine Eindrücke von dort auf Instagram zu teilen. “Bei den ersten hundert Followern habe ich mich schon gefreut und mehr als zehn Likes waren der Hit”, erzählt Guttenfelder bei der SXSW am Sonntag. Mittlerweile erreicht Guttenfelder über Instagram rund 300.000 Follower und bringt ihnen so die Situation an Krisenherden näher.

David Guttenfelders (rechts) Fotos erreichen über Instagram mehr User als je zuvor

David Guttenfelders (rechts) Fotos erreichen über Instagram mehr User als je zuvor

Instagram wird von den meisten Usern für leichtes Entertainment und Lifestyle-lastigen Content (z.B. Cats of Instragram) genutzt, der ernste Inhalt von Accounts wie jenem von Guttenfelder, syrischen Oppositionellen oder dem Time Magazine werden aber genauso angenommen. Kira Pollack, die mitunter den Instagram-Account des Time Magazins betreut, betont, dass gerade die Mischung zwischen ernsten und unterhaltsamen Inhalten auf Instagram für die User interessant ist und gutes Feedback bekommt. Der Großteil des Contents des Time-Accounts ist aber dennoch eher leicht verträglich.

Aktualität

So wird bei Time immer mehr auf aktuelle Postings Wert gelegt. Das reicht von schnellen Reaktionen nach den Oscars oder den Grammys, was aufgrund der Beliebtheit der Fotos die Reichweite der Accounts steigert bis hin zu bewusster Berichterstattung über Instagram, bei der die Fotografen auch angehalten werden, auf ihren Instagram-Accounts zu posten. “Aus der Sicht des Journalisten ist Instagram ganz besonders spannend, da es so schnell ist. In der Sekunde, in der ich das Foto mache, ist es auch schon online und bekommt Feedback”, meint Guttenfelder.

Auswahl

Auf die Frage, welche Fotos er auf Instagram teilt und welche er mit seiner professionellen Kamera der Agentur weiterschickt, erklärt Guttenfelder, dass es Überschneidungen gibt, er aber nachdenkliche, subtile Inhalte eher auf Instagram teilt. Zusätzlich dient Instagram den Agenturen auch immer öfter als Quelle für Fotos, die von “normalen Bürgern” gemacht wurden. (Lisa Stadler, derStandard.at, 10.3.2014)

Links:

Cats of Instragram

David Guttenfelder

Time Magazine

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  • March 21, 2014